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September 5th, 2008

Du hast mich betrogen

Das improvisierte Lied zum Freitag. Text und Musik sind komplett frei improvisiert. Die Vorgabe kam diesmal vom Barkeeper. Nicht dass ihr etwas falsches von mir denkt, der Text hat nichts mit mir zu tun.

September 4th, 2008

Rocky will Adrienne zurück

Die schlechteste Band der Welt: RockabillyUS. (hier zur Erklärung)

Heute gibt es “Rocky Top”. Ein neuer Höhepunkt ist erreicht, in Sachen Tierstimmen-Imitationen innerhalb des Songs, gejodel und Ringelreihen als Tanzchoreographie.

September 3rd, 2008

Kopf im Arsch!

Zur Erklärung hier.

Du weißt eine Bildunterschrift? Schreib sie in die Kommentare.

September 2nd, 2008

Eine Seenotrettungsübung, die ist lustig

Wenn neue Passagiere aufsteigen, muss innerhalb der ersten 24 Stunden eine Seenotrettungsübung durchgeführt werden, um den Ernstfall zu proben - das ist internationale Vorschrift. Nach dem so genannten “Crew Alert” nehmen alle Crew-Mitglieder mit Rettungsweste an ihren Positionen Stellung. In den Treppenhäusern, um den Passagieren den Weg zu den Rettungsbooten, bzw. den Sammelstationen zu zeigen oder direkt auf Deck 6 an der Reeling, wo dann die Vollzähligkeit geprüft wird, damit niemand mit dem Schiff untergeht. Daraufhin folgt der Generalalarm und alle Gäste müssen sich mit ihren Rettungswesten zu ihren Musterstationen begeben. Auf den Rettungswesten prangt groß ein Buchstabe des Alphabets, der den Gästen zeigt, welche Musterstation für sie die richtige ist. Auch dort wird dann die Vollzähligkeit geprüft, bevor im Ernstfall die Boote gefüllt werden.

Viele Gäste stehen allerdings schon vor dem Generalalarm in voller Montur im Weg und machen es der Crew nicht leicht ihre Positionen zu beziehen. Andere Gäste finden einfach den Weg nicht. Ich stehe an einer Tür ziemlich weit am Heck des Schiffes. Rechts von mir ist eine Musterstation für die Crew, alle Passagiere, die durch die Tür kommen müssen nach links. Steht auf dem Fluchtwegplan in der Kabine, steht auf dem Schild an der Reeling und wer es immer noch nicht weiß, bekommt von mir eindeutige Handzeichen.

So auch die Frau, die letztes Mal aus der Tür kam. Trotzdem fragte sie nach: “Station Y?” - ich zeigte ihr abermals, dass sie nach links gehen müsse. “Nicht nach rechts?” - “Nein, bitte da entlang.” Sie schaute mich wieder ungläubig an, schaute auf das Schild, grübelte weiter und ging dann in die falsche Richtung. “Da entlang!” sagte ich jetzt etwas deutlicher und zeigte ihr abermals den Weg. Endlich begann sie, wenn auch zögerlich in die richtige Richtung zu laufen. Geglaubt hat sie es mir trotzdem nicht. Wie eingebildet und vermessen muss man sein, um von sich zu denken, dass man, wenn man zum ersten Mal auf dem Schiff ist, besser weiß, wo man hin muss, als das olle Crewmitglied, das bereits seit 4 Jahren fährt und da in Uniform steht, aus keinem anderen Grund, als genau zu wissen, wo wer hin muss? Was bildet die sich ein, dass sie sogar denkt, das Schild sei falsch aufgehängt oder verkehrt gemalt? Aber wenn dann mal wirklich ein Notfall wäre, wäre das Geschrei groß.

Was soll man im Notfall mit solchen Leuten machen, die Panik machen und denken, sie wüssten es besser als die Anweisungen? Darauf gibt es tatsächlich eine Antwort, wie man bei dem “Crowd & Crisis”-Training gelernt hat. Nicht ewig versuchen, die Person zu überzeugen, sondern sie bevor sie andere mit von ihrem Fehler überzeugt, ziehen lassen. Zur Not soll sie sich ins Verderben stürzen, bevor sie andere gefährdet.

Ein andere kam mit seiner Rettungsweste in der Hand durch die Tür, “Ist doch nur eine Übung”, dachte er wohl. Eben, wir üben den Ernstfall, deswegen verhalten wir uns auch genau so. “Bitte die Weste anziehen”, sagte ich ihm. Er fragte: “Wen soll ich anziehen?” - “Die Rettungsweste!” Als ob er gar nicht wusste, dass er sie in der Hand hatte schaute er sie an, sagte “Ach so!” und zog sie an. Verkehrt herum, also mit dem Auftrieb auf dem Rücken. So dass im Wasser dann der Kopf schön unter den Wasserspiegel gedrückt wird. “Müssen wir denn da auch mitmachen?” ist eine Frage, die auch manchmal kommt. “Na klar, das Schiff geht unter!” antworte ich dann meist fröhlich.

September 1st, 2008

Who is who? Not me.

In der Crewmesse hängt eine vom Clubdirektor höchst persönlich angefertigte Wand, betitelt “Who is who?” mit Fotos von allen Abteilungsleitern und sonstigen Wichtigtuern. Nur einer fehlt - ratet mal wer.

August 31st, 2008

Wie mein Name an der Tür

Als ich hier an Bord kam, etwas länger her, ging gerade der “Kids Capitan”, also die Leiterin der Kinderbetreuung. Die hat, als Überraschung für ihre Kollegen, mit denen sie befreundet war, zum Abschluss mit den Kindern süße Schilder für die Crewkabinen gebastelt. Die sahen so aus:

Da wollte ich natürlich auch eins haben. Also hab ich mir selbst eins gebastelt. Hier das Ergebnis:

August 30th, 2008

Sollte man wirklich?

Man sollte sich mal Gedanken machen über die Similaritäten im Aussehen von Schokoriegeln und Hundescheiße.